Politische Kämpfe auf den Wänden Nicaraguas.
Große Wandbilder prägen seit der Revolution 1979 die Straßen Nicaraguas. Sie sind Teil der öffentlichen Kommunikation. Aber etwas hat sich geändert: 2018 kam es zu landesweiten Protesten gegen die Regierung, die mit brutaler Gewalt reagierte. Wer seither mit der falschen Farbe malt, wird bedroht und von der Polizei verfolgt. Wer der Regierung treu ist, übermalt die neuen Bilder des Protests.
Die Autorin traf 2019 drei Wandmaler*innen: Eine alte Freundin lobt die Polizei, einer erzählt von seiner Verhaftung, der dritte von Flucht und Exil. Eine Recherche zwischen misstrauischen Vertrauten und mutigen Unbekannten.
Während der 47. International Feature Conference (IFC) 2021 präsentiert, im virtuellen Köln.
Text / Interviews
Lena Löhr
Regie
Carina Pesch
technische Realisation
Wolfgang Rein
Sprecher*innen
Marie-Lou Sellem, Lena Löhr, Martin Lau, John Sauter, Fanny Kniestedt
Studioaufnehmen
Christian Betz / berlinaudio, GERÄUSCHKULISSE Kollektiv
Musik / Komposition
Tuerto Joints, La Pesch
Redaktion
Wolfram Wessels
Produktion
SWR 2021